Freitag, 8. Dezember 2017

Rote-Linsen-Kokos-Suppe mit Süßkartoffel: Mein Seelenwärmer für kalte Tage

Rote-Linsen-Kokos-Suppe mit Süßkartoffel vegan

Es kommt so gut wie nie vor, dass ich ein Gericht, welches ich fotografiere, direkt verblogge. Das hat Seltenheitsgarant bei mir! Was zur Folge hat, dass ich schon das ein oder andere Rezept vergessen habe - vor allem bei Instagram ist dies oft der Fall. Da scroll ich mich durch meinen Feed, sehe ein Gericht, dass ich vor Monaten gekocht habe und denke mir: Wie hast du das noch gleich gemacht? Punkt für mich: Ich koche offensichtlich mittlerweile fast ausnahmslos ohne Rezept und Freestyle. Klarer Punktabzug: Kein Mensch hat was davon - weder meine Leser noch ich selbst - ich erinnere mich an eine Bulgur-Pesto-Pfanne, die ich dem Liebsten gemacht habe und die er UNBEDINGT noch einmal essen wollte.

Die Bulgur-Pesto-Pfanne landete in meiner Handy Liste, in der ich alle Gerichte sammel, die ich koche - einfach um meinen wöchentlichen Kochplan schneller mit Ideen füllen zu können. Heute weiß ich nicht einmal mehr, was in dieser Bulgur-Pesto-Pfanne alles drin war - außer: Bulgur und Pesto.

Heute ist das anders: Ich sitze nämlich gerade am Laptop mit einer dampfenden Schüssel Rote-Linsen-Kokos-Suppe. Dieses Gericht habe ich dieses Jahr gefühlte 20x gekocht - mindestens. Das wirklich gute Ursprungsrezept bzw. die Idee kam damals von meiner Freundin Nadine (Dreierlei Liebelei) - ich muss jedoch gestehen, für meinen Geschmack fehlte mir in der Suppe die nötige Süße - um die Schärfe zu verkraften - und ich hab beim zweiten Anlauf einfach meine eigene Kreation daraus gemacht - seitdem google ich ständig Nadines Rezept damit ich ca. die Mengenangaben habe und füge meine Zutaten hinzu. Nachdem ich bereits zweimal Fotos vom Endergebnis auf Instagram geladen hatte und mit Nachrichten bombadiert wurde, wie das Rezept ist, hab ich nun dieses Mal beschlossen, meine Version einfach schnell mit ein paar fixen Fotos für euch zu verbloggen. Und dieses Mal sogar in Echtzeit. Und sogar mit 1,2 Tipps wie man diese eigentlich simple Alltagssuppe als Last-Minute-Idee an Weihnachten servieren kann - meine Familie gehört nämlich größtenteils eher zum Team #wirmüssenanweihnachtenarbeiten als zum Team #fünfgängeanheiligabend. Und da man die Suppe super am Vortag zubereiten kann, nachher noch ein paar Tipps zum Aufmotzen für Gäste.

Dienstag, 28. November 2017

Eine Hochzeit im Spätsommer - in Peach, Zitrone und einem Hauch Mediterranem - wir haben "Ja" gesagt...


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Ich bin immer noch sprachlos - und jeder, der mich kennt weiß, dass ich eigentlich zu allem etwas zu sagen habe - aber ich kann immer noch nicht glauben, dass wir uns getraut haben. Dabei ist unsere Hochzeit jetzt auch schon wieder 2 Monate um - dennoch kommen all die schönen Gefühle wieder hoch, wenn ich mir die wunderschönen Fotos dieses wunderschönen Tages ansehe. Wo wir beim Thema wären: Meine Freundin Nadine von Nadine Burck Fotografie hat unsere Hochzeit mit Ihrer Kamera eingefangen - so wunderschöne Bilder - so tolle Erinnerungen - und so unfassbar viel Spaß hatten wir zusammen. Danke hierfür! Und danke, dass ich deine Bilder hier auf meinem Blog zeigen darf. Natürlich ist mir klar, dass ihr momentan sicher viel eher Weihnachtsdeko, Plätzchenrezepte und Co. auf dem Blog erwartet - aber ganz ehrlich? Dafür bleibt uns noch der ganze Dezember - und mir brennt es unter den Nägeln, euch noch ein paar Zeilen zu unserer Hochzeit zu schreiben, bevor das Jahr wieder einfach so um ist! 

Ganz ehrlich: Ich sitze mit so viel Ehrfurcht vor diesem Blogpost! Warum? Weil selten einer der Einträge hier so viel Dankbarkeit enthalten hat-so viele tolle Dienstleister, von denen ich einige ohne diesen Blog gar nicht kennen würde, haben zum Erfolg unserer Feier beigetragen. So viel Privates steckt in diesem Post. So unendlich viel Persönliches. Und vor allem: So, so viel Liebe. 

Vor nicht mehr als drei Jahren hatte ich das Gefühl, vor nichts zu stehen - und heute schlafe ich jeden Tag neben diesem einen Mann ein. Meinem Ehemann. Mein Held, mein Anker, mein Hafen, meine Heimat, mein bester Freund, der witzigste Mensch der Welt. Der Liebevollste. Der Ehrlichste, Aufrichtigste. Schönste. Wärmste Mensch, den ich bisher kennenlernen durfte. Und nein, ich bereue nichts. Ich bereue keinen Umweg, keine Verletzung und keinen Umstand, der es nötig machte, dass ich deine Frau werden konnte! Und auch so kam unser Hochzeitsmotto zustande: 

Mit dir hört sich lebenslang plötzlich so erträglich an.

Und nun folgen viele Bilder, die schönsten Momente unserer Hochzeit (aus Sicht von Braut und Bräutigam) und zum Schluss noch einige Worte zu allen Dienstleistern und Details, die die Hochzeit so wunderschön gemacht haben. 

Montag, 6. November 2017

Die (für uns) perfekte Antipasti-Platte

Tischdeko Sostrene Grene

Das Laub hat sich bereits bunt gefärbt, die Nächte werden kühler und ich habe langsam Lust auf herbstliche/winterliche Themen auf dem Blog... Ihr auch?

Bei uns fängt so langsam die Hygge-Zeit zu Hause an. Bedeutet: Wir laden wieder vermehrt Freunde zu uns ein - um gemütliche Abende mit ihnen bei Kerzenschein  zu verbringen, Zwiebelkuchen zu backen und Federweißer zu trinken (momentan mehr die anderen als ich) und um die letzten Wochen als Paar in Freiheit zu verbringen. Zeit zu Zweit wird bald an einer Hand im Jahr abzählbar sein. Wunderbares Gefühl, wenn man zum zweiten Mal Mutter wird - denn man ist vorbereitet auf all die unromantischen Dinge, von denen einem keiner etwas erzählt, bevor man Kinder bekommt. Mir sagte im Urlaub dieses Jahr jemand: "Kinder bekommt man, damit man weiß, wie schön es davor war". Natürlich wird der treue Leser sich jetzt denken: Die hat doch schon ein Kind, was redet die da von romantischer Zeit zu Zweit? Nun ja, wir genießen den Luxus, dass Ben fast jedes Wochenende mit seinem Papa verbringt - und wir dann einfach nur Paar/Ehepaar/Verliebte sein konnten - und das jetzt bereits fast drei Jahre. Zeit, die wir beide auch brauchten - und die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind: Ein komplett zufriedenes, glückliches Ehepaar. 

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