Donnerstag, 23. März 2017

Ideen für ein Osterbrunch: Bananenbrot aus "Jeannys Lieblingskuchen"


Jeannys Lieblingskuchen Rezension

Um ehrlich zu sein: Einige meiner Beiträge auf dem Blog entstehen ungeplant - sie werden einfach im alltäglichen Chaos "produziert", zwischen einer völlig chaotischen Küche und Wäschebergen - zumindest, wenn es keine Kooperationen sind. Dann bin ich frei von einem unsichtbaren Druck und fotografiere einfach drauf los. Ich blogge einfach das, was der Alltag so hergibt - die Kuchenkrümel auf der Tischdecke sind dann in Wirklichkeit noch vom Frühstück übrig gebliebene Toastbrotkrümel  und kein Foodstyling. Die Illusion, dass Blogger viel kreativer sind als Otto Normalverbraucher, kann ich euch gleich zu Beginn nehmen. Klar gibt's  hier auch Ausnahmen, aber ich persönlich koche eigentlich fast immer meine Standardgerichte und probiere 1-2 Mal im Monat etwas Neues aus.

Ganz anders sieht es beim Backen aus. Beim Backen sind 80 % der Dinge, die ich backe, Neuland für mich. Das liegt allerdings nicht an meiner kreativen Probierlaune sondern schlichtweg daran, dass ich die meisten Sachen wirklich zum allerersten Mal mache. Auch wenn ich bereits mit 8 oder 9 Jahren den ersten Kuchen komplett alleine und ohne Aufsicht gemacht habe: Pro Jahr sind im Höchstfall ein neues Rezept dazu gekommen. Ergo: Ich kann zwar rein theoretisch backen, allerdings ist mein Wissen hier stark begrenzt.  
Umso faszinierter bin ich jedes Mal, wenn andere Bloggerinnen backen können. Wenn sie dann sogar so viele Kuchen hintereinander backen können, dass daraus ein komplettes Buch entsteht: Chapeau! Und wenn das ganze noch ein komplettes Buch voll mit tollen Kreationen für Trockenkuchen ist, fall ich komplett vom Glauben ab. Denn hej, ganz so spannend sind Gugl und Co. ja eigentlich nicht und meist staubtrocken. Allerdings hat Bloggerin Jeanny, Autorin des Blog Zucker, Zimt und Liebe ein solch tolles Backbuch mit vorwiegend trockenen Rührkuchen auf den Markt gebracht, dass selbst ich bei fast jeder zweiten Seite sage: Muss ich nachbacken. Muss ich nachbacken. Muss ich.... Alter ist das geil!!! Mein erstes Rezept war - und da führte kein Weg dran vorbei - das Bananenbrot mit Salzkaramell und Pekannüssen. Wem da nicht das Wasser im Munde zusammenläuft, der ist selber Schuld. Weil der Kuchen so unglaublich saftig, ausgefallen und lecker war, hab ich ihn kurzerhand spontan vor die Kamera gezerrt - denn das tolle Buch wollte ich euch einfach nicht vorenthalten. Nun daher: Ein paar Fotos/Rezept von einem - zugegebenermaßen, relativ dunkel wirkenden - Bananenbrot. Das war aber nur auf den Bildern so, versprochen!

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Bananenbrot mit Salzkaramell und Pekannüssen
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Bananenbrot Rezept
Banenbrot Rezept einfach
Bananenbrot mit Salzkaramell und Pekannüssen
Bananenbrot mit Salzkaramell und Pekannüssen
 
Ich hatte ich mir bei meiner ersten Bestellung bei gegessen wird immer* ein Glas fertige salzige Karamellcreme* (momentan im SALE wenn ihr euch beeilt) bestellt, was mir einen Arbeitsschritt beim Backen erspart hat. Ihr könnt die Karamellcreme gerne auf Vorrat bestellen oder es wie im ersten Schritt beschrieben, selbst machen:
 
Und los geht's, lasst uns backen
 
Salzkaramell:
200 g Zucker
100 g Butter, in Würfeln
100 ml Sahne
1 TL Salz
 
Für den Teig:
175 g weiche Butter
200 g Zucker
3 Eier (Größe M)
350 g Mehl
1/2 Pckg. Backpulver
1 Prise Salz
2 große, sehr reife Bananen (mit einer
Gabel fein zerstampft)
2 EL Schmand
3 EL Pekannusskerne,
grob gehackt
 
Außerdem:
Butter und Mehl für die Form
ca. 8 Pekannusshälften
 
Zuerst stellt ihr das Salzkaramell her. Dafür gebt ihr den Zucker und 125 ml Wasser in einen großen Topf. Einmal gut verrühren und auf dem Herd erhitzen. Die Masse so lange ohne zu rühren köcheln lassen, bis sie einen schönen, goldbraunen Ton hat. Bitte im Auge behalten, die Masse kann schnell verbrennen. Nun den Topf vom Herd nehmen und sofort die Butter unterrühren, bis sie geschmolzen ist. Dann Sahne und Salz einrühren und Masse abkühlen lassen.
 
Heizt nun schon einmal den Backofen vor auf 175 Grad Ober-/Unterhitze. Fettet und mehlt die Kastenform gut ein.
 
Für den Teig rührt ihr Butter und Zucker cremig, das kann gut und gerne ein paar Minuten dauern. Die Masse sollte weißcremig sein. Gebt dann die Eier nach und nach dazu. Gebt das nächste Ei immer erst dann dazu, wenn sich das vorherige Ei komplett mit der Masse verbunden hat.
 
Vermengt Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel. Gebt es dann zusammen mit den zerstampften Bananen und dem Schmand unter den Teig und verrührt es zügig. Hebt die gehackten Pekannüsse unter.
 
Nun füllt ihr eine Hälfte des Teiges in die Kastenform. Gebt mittig 3 EL der gesalzenen Karamellcreme auf den Teig und füllt den Rest des Teiges darauf. Streicht es glatt, gebt noch einmal 2 EL Karamellcreme sowie die Pekannnusshälften oben auf und stellt die Form für 60-70 Minuten in den Ofen. Bedeckt es während der Backzeit mit etwas Alufolie, falls die Oberfläche irgendwann zu dunkel wird.
 
Ich habe den Kuchen nach dem Backen abkühlen lassen und dann noch mit etwas Fleur de Sel und Karamellcreme getoppt. Er ist unsagbar saftig und die Kombi Salziges Karamell - Banane - Pekannnuss ist einfach unschlagbar lecker!
Bananenbrot mit Salzkaramell und Pekannüssen
 
Besonders toll am Buch, neben den interessanten Rezepten, die ausnahmslos alle zum Nachbacken verleiten, finde ich die niedlichen, vielen kleinen Vintage-Zettelchen, die zum Buch mitgeliefert werden. Hier findet ihr hübsche Zeichnungen von Blumen, Omas handgeschriebene Lieblingsrezepte oder bunte Vintage-Bildchen. Schaut mal auf den Bildern, ich hab ein paar davon mit auf die Fotos gezerrt. Gerade für Foto-Junkies wie mich ein sehr hübsches Gimmick. Zudem könnt ihr sie als Lesezeichen für das Buch benutzen. Denn, die werdet ihr brauchen: Viele Lesezeichen! Das Buch könnt ihr z.B. via Amazon (klick)* bestellen.  
 
Ganz zum Schluss noch ein wirklich toller Tipp für Ostergeschenke: Sandra von Chocolate Valley* hat wirklich tolle Sachen fürs diesjährige Osterfest kreiert. Wenn ihr euch beeilt könnt ihr dort noch bis Ostern ein paar wirklich tolle, schokoladige Leckereien für eure Liebsten bestellen. Zum Beispiel Ostereier-Pralinen in einem niedlichen Mini-Eierkarton, Schoko-Lollis "Meister Lampe" oder handbemalte Schokoladeneiner. Alles mit Liebe von Hand verpackt - mag ich! Ganz besonders hübsch finde ich, was die Bloggerinnen Magdalena und Liz von Fein&Fabelhaft (klick) mit dem Schokohäschen von Chocolate Valley* gemacht haben - sie haben ihn kurzerhand in einen Kuchen gesteckt. Wirklich zauberhafte Bilder, müsst ihr euch unbedingt ansehen.
 
Und nun bin ich gespannt, was es bei euch zu Ostern gibt - was macht ihr? Einen Brunch? Ein schönes Essen? Kaffee und Kuchen?
 
 
Eure
Rebecca
 

Das Buch Jeannys Lieblingskuchen ist im Hölker Verlag erschienen und war ein Geschenk der Bloggerin. Meine Meinung - auch die zum Buch - ist nicht käuflich. Der Link zu Amazon ist ein Affiliate Link - wenn ihr das Buch kauft, erhalte ich eine kleine Provision, die ich zur weiteren Arbeit an diesem Blog nutze - es kostet euch in dem Fall jedoch keinen Cent mehr.
 
Die salzige Karamellcreme sowie die Schokolade waren Produktsponsorings und wurden mir für spätere Kooperationen kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür an die verlinkten Shops.

1 Kommentar :

  1. Ich hab ja noch nie ein Bananenbrot gegessen, ich hab aber schon einige Male Bananenmuffins gebacken, wenn mal wieder Bananen weg mussten.
    Aber das Rezept klingt sehr Verlockend ;-) Ich finde gerade die Kombi mit dem salzigen Karamell klasse! Und den Nüssen....!
    VG Martina

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